Musical in 2 Akten
Musik von Frederick Loewe
Buch von Alan Jay Lerner, nach Bernhard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal, Deutsch von Robert Gilbert
Premiere 27. Februar 2010 – Großes Haus
Die Sage von Pygmalion, dessen Statue einer Traumfrau lebendig wurde, ist immer wieder ein Thema literarischer Werke gewesen. Die Musical-Version erweist sich als eine Gesellschaftskomödie voller Ironie und Hintersinn. „My Fair Lady“ gilt seit seiner Uraufführung im März 1956 in New York als das klassische Musical schlechthin. Mit über 2.700 Vorstellungen am Broadway und Aufführungen in aller Welt gehört es immer noch mit seinen Evergreens wie „Mit ´nem kleenen Stückchen Glück“, „Es grünt so grün“, und „Ich hätt´ getanzt heut´ Nacht“ zu den populärsten Beispielen seiner Gattung.
Märchen nach den Brüdern Grimm
Text von Werner Hahn – Musik von Hans Steinmeier
Premiere 28. November 2009 – Großes Haus
Wie zwei große Verlierer sitzen sie da – Hans, der dritte Sohn des Müllers und sein einziges Erbstück, ein zerlauster Kater. Aber wenn man am Boden liegt, muss man dort nicht kleben bleiben. In einer turbulenten und amüsanten Gaunerkomödie macht der Kater aus dem traurigen Müllersohn einen steinreichen Grafen, der schließlich die Tochter des Königs heiratet.
” … Im Mittelpunkt steht in der Hagener Inszenierung natürlich der Kater. Bettina Kenney tanzt und singt ihn so großartig, als wäre sie gerade aus dem Musical „Cats” entlaufen; sie schlägt Rad und macht Handstand und führt deutlich vor, wie es ist, mit roten Stiefeln an den Füßen den aufrechten Gang zu proben. …” (Choreographie: Ricardo Viviani)
“… Im Fell des Katers, der singt, tanzt und katzenhaft geschmeidige Purzelbäume schlägt, steckt Bettina Kenney. …” (Choreografie: Ricardo Viviani)
“… Tanz (Ricardo Viviani) und handgemachte Musik (Hans Steinmeier) sind die zentralen Elemente für alle Charaktere. Im Bluesrhythmus swingt der Kater, während der verschrobene König Ludwig (Robert Schartl) stakkatoartig murrt oder walzerselig tagträumt. Mit den heiteren Momenten auf der Bühne ist es vorbei, als der Kater an den düsteren Zauberer Kasimir gerät. Da greift Bühnenbildner Bammes ganz tief in die Trickkiste des Theaters: dunkles Farbenspiel, ein wallendes Gewand und ein paar Knalleffekte. Emmanuele Pazienza mimt den bösen Zauberer ebenso überzeugend wie den italienischen Schuhhändler, den hessisch babbelnden Kutscher und den tomben, dickbäuchigen Bauern. …”
“… Kenner des theaterhagen wissen es: Das Stück für junge und reife Theaterbesucher würde auf der Hagener Bühne nicht gespielt, wenn es nicht mit viel Sorgfalt und Vorbereitung auf das heutige Publikum und die moderne Sprache zugeschnitten wäre. So wird ein uraltes Märchen durch die modernen, frischen und oft frechen Texte von Werner Hahn, einer swingenden und flotten Musik von Hans Steinmeier, die Inszenierung von Norbert Hilchenbach, die Choreographie von Ricardo Viviani und die bunte Ausstattung von Jan Bammes zu einer ganz besonderen theaterhagen-Fassung, die für absolute Kurzweil sorgt. …”
Operette in vier Bildern
Musik von Jacques Offenbach
Libretto von Hector Crémieux und Ludovic Halévy
Premiere am 14. November 2009 – Großes Haus – In deutscher Sprache
” … Ein echter Hingucker auch das Hagener Ballett – es ist wunderschön, wie Ricardo Viviani den Tanz der Fliegen in der Hölle choreographiert. … “
” … Besonders die liebevollen Choreographien sorgen – dank des Balletts – immer wieder für gelungene Bilder. … “
Der Musikbeamte Orpheus ist seiner Gattin Eurydike überdrüssig. Diese ihrerseits ist genervt von seinem Gefiedel. Passenderweise hat Pluto, Herr der Unterwelt, ein Auge sie geworfen und sorgt für ihr Ableben. Orpheus‘ Freude wird rasch gedämpft, da die Öffentliche Meinung ihn zwingt, die Götter um Hilfe zu bitten. Doch Göttervater Jupiter umbalzt Eurydike lieber selbst – in Gestalt einer Stubenfliege… Für diese freche Mythentravestie schrieb Offenbach verschmitzte, doppelbödige Musik. Sein Unterwelt-Galopp ist unter dem Namen „Cancan“ bis heute weltberühmt.
‘Moon Faced. Starry Eyed’ with Marysol Ximenez-Carillo and Alexander Soehnle Photos RV
“… Besondere Erwähnung verdienen schließlich Alexander Soehnle und Marysol Ximénez-Carrillo, die (als exzentrisches junges Paar Dick McGann und Mae Jones) ein erotisch aufgeladenes und tänzerisch hervorragend choreografiertes Duett hinlegten. … ”
… In the role of the eccentric young couple Dick McGann and Mae Jones, Alexander Soehnle and Marysol Ximenez-Carrillo deserve special mention for an erotically-charged and perfectly choreographed dance duet. …
“… So holen sie sich etwa waschechte Musical-Darsteller (Marysol Ximénez-Carrillo und Alexander Soehnle) ins Ensemble, die während ihrer Duette auch noch spektakuläre Tanzeinlagen (Choreografie: Ricardo Viviani) bieten. …”
” … Hot und cool zugleich ist die Tanzeinlage von Marysol Ximénez-Carillo und Alexander Soehnle, die zu „Moon-faced, Starry-eyed“ loslegen, dass der Boden brennt (Choreographie: Ricardo Viviani). …”
” … Roman Hovenbitzer führt Regie. Er beweist in Verbindung mit der perfekten Choreografie von Ricardo Viviani akribisch genauen Sensus für die Bewegung all der Menschen auf der Opernbühne (Bühnenbild: Roy Spahn), die nichts anderes ist als eine Wohnanlage in Form eines riesigen, rot leuchtenden Dollarzeichens: Oben der Ort der Katastrophe, die Maurrant-Wohnung, unten der vor Hitze glühende Beton der Straße, einzig „begrünt“ durch eine verdorrende Magnolie. Auf diesem engen Raum stellt Hovenbitzer seine Figuren perfekt und versinnbildlicht das nachbarschaftliche Beziehungsgeflecht. Auch der erotisch-fordernde Tanz des koksenden Paares fügt sich grandios ein (faszinierend: Marysol Ximénez-Carrillo und Alexander Soehnle). … “
Märchen nach den Brüdern Grimm
Uraufführung 29. November 2008 theaterhagen Großes Haus
Text von Werner Hahn
Musik von Hans Steinmeier
Inszenierung: Norbert Hilchenbach
Choreografie: Ricardo Viviani
Ausstattung: Jan Bammes
… the Christmas season brought the Christmas fairy tale „Rumpelstiltskin”, it enchanted around 30,000 children of all ages …
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…. und die Advents- und Weihnachtszeit wurde mit dem Weihnachtsmärchen „Rumpelstilzchen“ eingeläutet und wird rund 30.000 große und kleine Zuschauer verzaubern …
“Choreographer Ricardo Viviani shows a fine sensibility for the psychology of the piece and music. He sets the Hagener ballet as a mirror of the soul, as an expression of its deepest longings: two dancers evolve as elves in a shadow play behind a screen. They attract each other, come closer, just to withdraw immediately. As Hanna and Danilo, whose pride stands in the way of their affection.”
Feines Gespür für die Psychologie des Stücks und der Musik zeigt Choreograph Ricardo Viviani. Er setzt das Hagener Ballett ein als Spiegel der Seele, als Ausdruck tiefster Sehnsüchte: Elfengleich umwirben sich zwei Tänzer, als Schattenfiguren hinter einer Wand. Sie ziehen einander an, kommen sich näher, um sich im sogleich voneinander zu entfernen. Wie Hanna und Danilo, deren Stolz ihrer Zuneigung im Wege steht.
mit Ricardo Tamura, Kristine Larissa Funkhauser, Rüdiger Nikodem Lasa, Ralph Ertel. Christoph Nagler, Iris Marie Kotzian, Ricardo Viviani, George Gagnidze, Jeanine Hirzel, Benjamin Bruns, Ronald Funke.
Das Theater Heilbronn präsentiert ein Stück über den Klischee-Mann des Wilden Westens in der Tradition von John Wayne und Lucky Luke: Der einsame Cowboy auf der Suche nach Abenteuer, Gefahr und Selbstverwirklichung. Inszenierung von Frank Düwel, Musikalische Leitung Nicolas Kemmer.
“Na boquinha da garrafa”, famosa dança do grupo baiano Cia do Pagode, ganhou outros palcos. Faz parte da peça The Wild Party, coreografada pelo paulistano Ricardo Viviani, em cartaz no teatro de Heilbronn. Em uma cena do espetáculo, os atores botam pra quebrar. E a casa fica lotada.
… ein vom Tanz und der durchkomponierten Musik lebendes Musical. Und so muss in diesem Fall der brasilianische Choreograph Ricardo Viviani genannt werden. Denn ihm ist es hauptsächlich zuzuschreiben, dass diese deutsche Erstaufführung, dank seines Einfallsreichtums und der Umsetzung seiner musicaltypischen und -gerechten, expressiven Bewegungsabläufe durch die in dieser Beziehung geradezu über sich selbst hinauswachsenden Schauspieler, die keine Tänzer sind, zu einem auch vom Publikum mit reichem Beifall bedachten künstlerischen Erfolg wurde.[de>en]
… die 19 Darsteller, die zweieinhalb Stunden zu Swing, Rock und traurigen Balladen singen und tanzen.
… dem Publikum am Ende minutenlang begeistert Beifall spendete.
Ein nackter Busen, eine Lesbe und der biblische Sündenfall und schon waren die Zuschauer aus dem Häuschen. Das New Yorker Musical «The Wild Party» des Amerikaners Andrew Lippa hat am Samstag im Theater Heilbronn seine deutsche Erstauffahrung gefeiert. Continue reading »
Dass die Premiere am Samstag im Großen Haus zu einem Erfolg für das Theater Heilbronn wurde, liegt … an der einfallsreichen Choreografie von Ricardo Viviani, der für jede Figur ein, individuelles Bewegungsprofil zwischen Broadway, Burleske und modernem Tanztheater entwickelt hat.
“Queenie was a blonde, and her age stood still, / As she danced twice a day in vaudeville” – so begann der Amerikaner Joseph Moncure March 1926 sein Langgedicht “The Wild Party”, eine Ode auf die party generation seiner Zeit und eine eiskalte Abrechnung mit Sex, Drugs and Jazz. Und so beginnt auch Andrew Lippas Musical. (Text: Verlag)
✬✬✬✬✬ die zuweilen wirklich schöne Choreografie machen die Aufführung mehr als sehenswert. So einen Tiefgang in 2 Stunden das habe ich nicht so erwartet und freue mich bei der Party dabei gewesen zu sein. …
Ravel: L’Enfant et les Sortilèges
Henze: Das Wundertheater
… ein ganzes Füllhorn szenischer Projektionen … Höhepunkt waren dabei das umwerfend komische Ragtime Duett von Teekanne und chinesischer Tasse und die kopfüber am Trapez hängende Eule. Ein vergnüglicher, nachdenklicher Opernabend auch für Erwachsene!
Everything that he did was carefully thought out and designed as being fun for the students in the class. He knew when and where to stop and how to better explain moves to the class when everyone had trouble with it. He was also not boring.
He showed that dancing was acting as much as a physical activity. He encouraged us to get involved emotionally into pieces and really be in the piece.
Overall, I thought that Ricardo Viviani was a great dance teacher. He really liked what he was doing. His passion toward dancing was contagious. He made everybody like dancing. He was extremely professional. He also had a good easy going dancing style.ptdeContinue reading »